Mit einem kurzen Wrap-Up der vielen Entwicklungen zum Jahreswechsel auf internationaler, vor allem aber europäischer Ebene und Deutschland beleuchten wir die Themen, die für Ihr Unternehmen im Jahr 2026 wichtig sind. Vor allem betrachten wir die Entwicklung bis 2030 im Emissionshandel und die Fortentwicklung der Klimapolitik in der EU zu den Zielen 2030 und 2040. Die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie bleibt zentraler Punkt – und gleichzeitig die weitere technische Umsetzung bereits beschlossener Maßnahmen.
Die Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsagenda wird nicht kleiner – und Einflüsse politischer Entwicklungen in der EU, in ihren Mitgliedsstaaten und in wichtigen Staaten wie den USA und China werden größer.
Der globale Carbon Markt entwickelt sich weiter, im Rahmen des Pariser Abkommens geht es in der Umsetzung des Artikels 6 doch voran. Das ist auch wichtig für die Entwicklungen hier in der EU und in Deutschland.
Die technische Umsetzung bereits vorhandener Regularien in der EU läuft auf Hochtouren. Das gilt gerade für die Umsetzung des CBAM – und für die Umsetzung der Emissionshandelsrichtlinie für die Periode 2026-30.
Intensive Diskussionen und umfangreiche Vorschläge für die weitere Ausgestaltung wichtiger Regelwerke liegen vor und sind zu erwarten: Zum EU-Emissionshandel 1 einschließlich des CBAM und der Einführung des EU-Emissionshandels 2 ab 2028, zu neuen Elementen in der Klimapolitik wie insbesondere zu neuen Zertifikaten für Senken in der EU. Dies berührt auch nationale Politiken, besonders den nationalen Emissionshandel und den Übergang in das EU-ETS 2 und das deutsche Klimaschutzgesetz. Die Bundesregierung wird sich mit Positionen zum Review der Emissionshandelsrichtlinie und Ausgestaltung des EU-Klimaziels 2040 einbringen. Auch die dazugehörigen nationalen Strategien bleiben auf der Agenda – von Carbon Management und Negativemissionen bis hin zu Biomasse und Kreislaufwirtschaft.
Hinzu kommen wie bisher Initiativen wie CDP oder die Science Based Targets-Initiative (SBTi) und bestehende Anforderungen an Reporting und Kommunikation, auf die Unternehmen reagieren müssen. Von besonderer Bedeutung wird auch die Etablierung von Leitmärkten sein, wie zum Beispiel das LESS-System (Low Emission Steel Standard) in der Stahlindustrie.
Die Umsetzung ambitionierter Ziele für 2030 unter anhaltend sehr schwierigen Rahmenbedingungen gerade für die Industrie steht für uns im Jahr 2026 im Vordergrund ‒ viel Stoff für Diskussionen. Das möchten wir mit Ihnen in unserem Webinar „Fortentwicklung der EU-Klimapolitik im Jahr 2026!“ tun.
Inhalte
Internationale und EU-Klimapolitik und Review des Emissionshandels
- Ergebnisse COP 30 und Auswirkung der Ergebnisse auf den internationalen Kohlenstoffmarkt
- Operative Veränderungen und Folgen für erfasste Unternehmen
- EU-ETS 1
- Einführung des EU-ETS 2
- CBAM-Regelungen seit 1.1.2026
- Weiterentwicklung der EU-Klimapolitik
- Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit als Leitmotive
- Weiterentwicklung CBAM
- Review der ETS-Richtlinie
- Erweiterung Strompreiskompensation
- Deutschland: BEHG, Industriestrompreis, Klimaschutzgesetz
Der Review des Emissionshandels – Handlungsoptionen in Zahlen: Kostenlose Zuteilung und Ausweitung CBAM, Integration internationaler Zertifikate und von „Removals“
Schlaglichter auf Initiativen
- Reporting-Anforderungen, Kommunikation und Integrität von Aussagen
- Science Based Targets-Initiative (SBTi) und CDP
- Leitmärkte und das Beispiel Low Emission Steel Standard (LESS)
Termin
26.02.2026 |13:00-16:00 | FutureCamp Akademie Webinar: Fortentwicklung der EU-Klimapolitik im Jahr 2026 - Online-Live-Schulung mit MS-Teams
Teilnahmebedingungen
Im Teilnahmebetrag von 250 € zzgl. 19 % MwSt. sind die Tagungsunterlagen enthalten. Der Teilnahmebetrag ist nach Erhalt der Rechnung fällig. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung. Eine schriftliche Stornierung ist bis 10 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos möglich. Danach wird die Hälfte des Teilnahmebetrags fällig. Gerne können Sie ohne zusätzliche Kosten einen Ersatzteilnehmer benennen. Programmänderungen aus dringendem Anlass behalten wir uns vor.
Anmeldung
Gerne nehmen wir Ihre Anmeldung per E-Mail nach Rücksendung des Anmeldeformulars (ausfüllbares PDF-Formular) an akademie@future-camp.de entgegen.
Den Teilnahmelink erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.
Links
zurück zur Terminliste
